Das Haus in Hüngen Nr. 135  um 1995
Das Haus in Hüngen Nr. 135 um 1995

 

* Zum Namen der Parzelle " Hüngen"

hung-hünig = blumenreiche, daher auch honigreiche Wiese

 

Der alte, gestrickte Hausstock des Hauses Nr. 134 wurde abgebrochen und um 1828 auf die neu entstandene Hofstatt versetzt (jetztiger Standort Haus Nr. 135) und ein kleiner Stallbau (Strickteil um 1830) angefügt. Das ganze wurde unter ein flaches Satteldach gebracht.

 

Diese Vermutung wird bestärkt durch die Fakten, dass vor 1828 kein Haus auf jenem Grundstück urkundlich festgehalten wurde. Weiters ist bekannt, dass der Baukern des Hauses Nr. 135 einer Bauperiode von 1600 bis 1700 entstammen dürfte.

 

Eine weitere Zubauphase erfolgte in er Zeit um 1850. Es entstanden eine Küche mitsamt Stüble im Ostteil es Erdgeschosses, eine Kammer und Werkstatt im Dachgeschoss, einschließlich dem steileren Satteldach und der Stadelerweiterung. Die Ferienwohnung Wälderstube welche sich über das Erdgeschoss und 1. Obergeschoss erstreckt entstammt grossteils  aus dieser Bausubstanz.*

 

Der nächste grosse Umbau erfolgte im Jahr 2002 - 2004.

Der nördliche Stadelteil wurde abgebrochen und durch ein  Wohnhaus  welches die Vermieter bewohnen ersetzt.

Die Heizung und Warmwasserzubereitung erfolgt über eine Solaranlage mit Stückholzheizung welche beide Hausteile speist.

WC und Badezimmer im Erdgeschoß der Ferienwohnung Wälderstube entstanden in dieser Bauphase.

 

Im Jahr 2011 und 2012 wurde im Dachgeschoß über die Ferienwohnung Wälderstube die Ferienwohnung Hangspitze neu erbaut.

Das 1. Obergeschoß in der Ferienwohnung Wälderstube wurde mit einer neuen Dusche, Sauna und WC ausgestattet.

In zwei Schlafzimmern und Flur wurden die Wände  freigelegt und  den ursprünglichen Zustand wiederhergestellt.

 

* (Auszug einer Arbeit von Architekturstudenten der UNI Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt Vorarlberg ca.1996)